Kultur in Wien 2017

Dienstag, 14. Februar 2017Wien6
Nach Ihrer Ankunft in Wien Transfer ins Hotel Bristol, eines der traditionsreichen Häuser der Stadt, mitten im Zentrum gegenüber der Oper gelegen.
Am Nachmittag besuchen wir den Sommersitz von Prinz Eugen von Savoyen, das Schloss Belvedere. Der Plan zum Bau des Oberen Belvedere in seiner heutigen Form ersetzte die primäre Idee einer Gloriette „mit schönem Blick über die Stadt“. Das Obere Belvedere hatte zu Zeiten des Prinzen vornehmlich repräsentative Funktion und diente nach seinem Tod ab 1781 als „Kaiserliche Gemäldegalerie“. Die weltweit größte Gemäldesammlung von Gustav Klimt bildet das Herzstück der im Oberen Belvedere präsentierten Wiener Kunst um 1900. Glanzvolle Höhepunkte sind Klimts goldene Bilder „Der Kuss“ und „Judith I“ sowie Meisterwerke von Egon Schiele und Oskar Kokoschka. Das Abendessen nehmen wir im Restaurant Plachutta in der Wollzeile ein.

Mittwoch, 15. Februar 2017
Auf Spaziergängen durch die Innenstadt von Wien wollen wir uns heute weniger bekannten Sehenswürdigkeiten zuwenden, wie zum Beispiel dem weltweit einzigartigen Möbelmuseum. Ursprünglich war das Hofmobiliendepot das Möbellager der Habsburger. Heute stellt es mit 165.000 Objekten eine der größten Möbelsammlungen der Welt dar. Gezeigt wird Möbelkultur aus über drei Jahrhunderten. Der Bogen wird von der Präsentation kaiserlichen Mobiliars über verschiedenste Einrichtungsstile wie Biedermeier, Historismus und Wiener Moderne, bis zu zeitgenössischem Möbeldesign gespannt. Außerdem lernen wir die ältesten erhaltenen profanen Wandmalereien in Wien aus dem 14. Jahrhundert – die sogenannten Neidhart Fresken – kennen und besuchen in der Virgilkapelle einen der besterhaltenen gotischen Innenräume Wiens. Das Mittagessen nehmen wir in einem sehr guten Restaurant der Altstadt ein. Abends gibt es in der Staatsoper eine Aufführung von Giuseppe Verdis „Il Trovatore“ mit Anna Netrebko und Roberto Alagna in den Hauptrollen.

Donnerstag, 16. Februar 2017burg-eisenstadt
Heute wollen wir einen Ausflug ins nahe Burgenland unternehmen, um die Stätten einer der bedeutendsten Familien der K. + K.-Monarchie kennenzulernen, der Familie Esterházy. Dies sind die Burg Forchtenstein und das Schloss in Eisenstadt. Erstere wurde am Beginn des 15. Jahrhunderts von den Herren von Mattersdorf erbaut, deren männliche Erben um 1450 ausstarben, so dass die Burg in den Besitz der Habsburger kam. Im Jahr 1622 erhielt Nikolaus Esterházy, Stammherr dieser Familie, im Tausch die Burg von Kaiser Ferdinand II., wie auch den Grafentitel. Nikolaus begann mit dem Ausbau der inzwischen baufälligen Burg zu einer Festung. Sein Sohn Paul baute die Burg in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts nach den Plänen des Architekten Domenico Carlone weiter aus, wobei auch auf künstlerische Ausgestaltung Wert gelegt wurde. So sehen wir heute ein barockes Schloss, welches zu einem Aufbewahrungsort für Waffen, das fürstliche Archiv und die fürstliche Sammlung von Uhren, Automaten, exotischen Tierpräparaten und sonstigen „Wunderdingen“ wurde. Die sogenannte Schatz- und Wunderkammer war nur über einen Geheimgang erreichbar. Diese Räume wurden erst nach dem Zweiten Weltkrieg in unversehrtem Zustand wiederentdeckt. Die Burg ist im Besitz der Esterházy Privatstiftung und zeigt neben dem Schloss Esterházy in Eisenstadt die Geschichte und die Schätze des alten Adelsgeschlechts. An der Stelle desselben stand in Eisenstadt eine gotische Burg, deren Ursprünge auf das 13. Jahrhundert zurückgehen. 1649 kaufte Ladislaus die Burg von Ferdinand III.; seither steht das Areal in ununterbrochenem Eigentum der Esterházy. Da ihnen die Stadt Eisenstadt innerhalb der Stadtmauern nicht untertan war, sondern sich 1648 den Rang einer Freistadt erkauft hatte, veranlasste die Familie Siedlungstätigkeit in geringer Entfernung westlich des Schlosses. Nach dem Tod Ladislaus‘ ließ sein Bruder Paul I. die Burg um die Mitte des 17. Jh. zu einem Barockschloss umbauen, das 300 Jahre lang die Hauptresidenz der bald in den Fürstenstand erhobenen Familie blieb. Im 18. Jahrhundert wurde das Schloss äußerlic nur wenig verändert. Die meisten Umbauten betrafen das Innere. Das Mittagessen wird in einem guten Restaurant entweder in Eisenstadt eingenommen.

Am Abend wird in der Staatsoper Verdis „Otello“ mit Peter Seiffert in der Titelrolle aufgeführt.

Ebenfalls an diesem Abend besteht die Möglichkeit, um 19.30 Uhr die Wiener Philharmoniker – dirigiert von Franz Welser-Moest – im großen Saal des Musikvereins zu erleben. Zur Aufführung gelangen folgende Werke:
Johannes Brahms:  Konzert für Klavier Nr. 1 in d-Moll, op. 15
Franz Schubert:  Symphonie Nr. 7 in h-Moll, D 759 („Unvollendete“)
Béla Bartók: „Der wunderbare Mandarin“, op. 19, Sz. 73, (Ballettsuite)

Gerne wollen wir versuchen, für Interessenten Karten zu besorgen.

Freitag, 17. Februar 2017Wien3
Der heutige Tag steht unter dem Motto „Jugendstil in Wien“ und sieht den Besuch der „Sezession“ vor, wo Klimts „Beethovenfries“ ausgestellt ist. Bei einer Wanderung über den Naschmarkt, sehen wir zwei prächtige Bauten, die Otto Wagner geplant hat, von welchem auch die beiden U-Bahn Pavillons am Karlsplatz entworfen wurden. Des Weiteren wollen wir uns zwei Bauten zuwenden, die wahre Meisterwerke des damaligen Stadtbaumeisters sind. Dabei handelt es sich um den Bau der Postsparkasse, in welchem auch ein kleines Otto-Wagner-Museum existiert, und der vor allem eine der bedeutendsten Gesamtplanungen darstellt. Dies war der Sitz des psychiatrischen Krankenhauses, welches nach kurzer Bauzeit im Jahr 1907 eröffnet wurde. Hier befindet sich die Otto-Wagner-Kirche am Steinhof, das berühmteste Beispiel der Architektur des Jugendstils in Wien. Mittagessen im DO & CO am Stephansplatz. Am Abend gibt es in der Staatsoper eine Aufführung von Donizettis „L’Elisir d’Amore“ mit den beiden russischen Opernstars Olga Peretyatko und Dimitry Korchak in den Hauptrollen.

Samstag, 18. Februar 2017Wien5
Am heutigen Vormittag besuchen wir das Kunsthistorische Museum, welches zu den größten und bedeutendsten Museen der Welt zählt. In den reichen Sammlungen befinden sich Objekte aus sieben Jahrtausenden, von der Zeit des Alten Ägypten bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. 1891 fand die feierliche Eröffnung des neu erbauten Museums an der Wiener Ringstraße statt. Damit waren erstmals die kaiserlichen Sammlungen unter einem Dach vereint. Der prachtvolle Monumentalbau von Gottfried Semper und Carl von Hasenauer bildet seit damals den würdigen Rahmen für die von den Habsburgern über Jahrhunderte zusammengetragenen Kunstschätze. Unser Hauptaugenmerk wollen wir dabei auf die Werke der Gemäldegalerie und die großartigen Objekte der erst 2013 wiedereröffneten „Kunstkammer“ lenken. Im Anschluss daran gibt es ein gemeinsames Abschieds-Mittagessen mit Köstlichkeiten der Wiener Küche in der „Roten Bar“ des Hotel Sacher. Zu gegebener Zeit erfolgt der Transfer zum Flughafen für den Rückflug nach Deutschland.

 

Programmänderungen bleiben aus organisatorischen Gründen vorbehalten.

 

Eingeschlossene Leistungen

  • Unterbringung in Doppelzimmern in der Kategorie Executive mit Bad oder Dusche/WC
    im 5-Sterne-Deluxe Hotel Bristol;
    Einzelzimmer stehen gegen Aufpreis zur Verfügung
  • Verpflegung: 4 Mahlzeiten in ausgezeichneten Restaurants
  • Erforderliche Fahrkarten für öffentliche Verkehrsmittel oder Taxigebühren
  • Alle anfallenden Eintrittsgelder
  • Alle Besichtigungen gemäß Programmverlauf unter Führung und Betreuung während der gesamten Reise durch Herrn Dr. Wilhelm Krammer
  • Reiseliteratur
  • Reisepreissicherung gemäß § 651 k BGB

Nicht eingeschlossen

  • Anreise nach Wien und zurück
  • Transfer vom Flughafen zum Hotel und zurück bei Anreise in Eigenregie
  • Karten für Opern- oder Konzertbesuch
  • Kosten für Getränke und persönliche Ausgaben
  • Trink- und Bedienungsgelder

 

 

Reisetermin: 14.02. – 18.02.2017
Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen
bei eigener Anreise
Reisepreis pro Person::
€ 1.690
Einzelzimmerzuschlag pro Person: € 480

 

Hinweise:
– Flüge buchen wir Ihnen selbstverständlich auf Anfrage gerne hinzu!
– Bitte teilen Sie uns bei Buchung Ihre Kartenwünsche mit!

 

 

Ihre Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um Ihre Reiseplanung:
Frau Renate Kunz
Telefon-Direktwahl: 06431-9561-15
E-Mail: rkunz@courtial-reisen.de