Wien zum 300. Geburtstag Maria Theresias 2017

Dienstag, 14. November 2017
Nach Ihrer Ankunft in Wien Transfer ins Hotel Bristol, eines der traditionsreichen Häuser der Stadt, mitten im Zentrum gegenüber der Oper gelegen. Am Nachmittag besuchen wir das Gelände der Hofburg und besichtigen die Weltliche und Geistliche Schatzkammer. Die Weltliche Schatzkammer bietet ein einzigartiges Panorama über mehr als tausend Jahre europäischer Geschichte. Hier befindet sich der wichtigste Kronschatz aus dem Mittelalter: die Insignien und Kleinodien des Heiligen Römischen Reichs mit der Reichskrone und der Heiligen Lanze. Zu den weiteren Höhepunkten zählen die Krone Kaiser Rudolfs II. sowie der Messornat und andere Kostbarkeiten des Ordens vom Goldenen Vlies. Wertvollste Juwelen, darunter einer der größten Smaragde der Welt, bezeugen die ehemalige Macht der Habsburger. Die Geistliche Schatzkammer bietet einen faszinierenden Rundgang durch die Kunst-, Frömmigkeits- und Religionsgeschichte. Die Objekte erzählen vom mittelalterlichen Reliquienkult, vom habsburgischen Katholizismus zur Zeit der Gegenreformation, von nachbarocker Herrscherfrömmigkeit und vom österreichischen Volksglauben. Auf einem kleinen Altstadtspaziergang lernen wir versteckte Winkel Wiens kennen. Das Abendessen nehmen wir in einem typischen Wiener Beisl, dem Gasthaus „Zu den 3 Hacken“ ein.

Mittwoch, 15. November 2017
Am Vormittag besuchen wir das Hofmobiliendepot, in welchem das Thema „Familie und Vermächtnis“ behandelt wird. Entdecken Sie hier, wie es Maria Theresia selbst mit der Familienpolitik gehalten hat und erfahren Sie mehr über die Regentin und ihre 16 Kinder. Neben Maria Theresias dynastischer Heiratspolitik ist am Standort auch die Bildpolitik der Kaiserin als Legitimationen ihrer Herrschaft ein wichtiges Thema. Mit herausragenden Exponaten zum Schloss Schönbrunn als Maria Theresias Lebenswerk wird das beeindruckende Erbe des sogenannten „mariatheresianischen Rokoko“ am Beispiel Schönbrunn in den Fokus gerückt. Das Mittagessen nehmen wir im Dachrestaurant Do & Co direkt am Stephansplatz ein. Am Abend besteht die Möglichkeit zum Besuch einer Aufführung der Oper „Salome“ von Richard Strauss in der Staatsoper.

Donnerstag, 16. November 2017
Heute wollen wir einen Ausflug vor die Tore Wiens unternehmen, wo wir unmittelbar vor der slowakischen Grenze am Marchfeld zwei Schlösser besuchen, die für Prinz Eugen von Savoyen von Architekt Johann Lucas von Hildebrandt errichtet und nach dessen Tod von Maria Theresia angekauft wurden. Es handelt sich um das Schloss Hof und das nahegelegene Schloss Niederweiden. Die Ausstellung auf Schloss Hof widmet sich dem Thema „Bündnisse und Feindschaften“. An diesem Standort der Jubiläumsausstellung wird das ambivalente Bild von Maria Theresia als Politikerin gezeigt, da nicht nur Reformen und Modernisierung, sondern auch Krieg, Leid und Intoleranz ihre Regierungszeit prägten. Die österreichischen Erbfolgekriege und der siebenjährige Krieg sind untrennbar mit Maria Theresia verbunden. Sie werden in der Sonderausstellung näher beleuchtet. Eindrücke von Glanz und Elend unterstreichen die unterschiedlichen Facetten der Herrscherin und geben spannende Einblicke in die Politik der damaligen Zeit.

Die Ausstellung am Standort Schloss Niederweiden steht ganz im Zeichen der von Maria Theresia eingeführten Reformen und der Modernisierung ihres Reiches. Soziale Ungleichheit und das ständische System stehen am Anfang der Ausstellung, um begreifbar zu machen, welche tiefgreifenden Auswirkungen die Reformen Maria Theresias hatten. Mit der Reform von Staat, Steuerwesen, Verwaltung, Schule und Universitäten setzte Maria Theresia die ersten Schritte zur Modernisierung ihres Reiches. Auch dem Verhältnis der erzkatholischen Herrscherin zu den Ideen der Aufklärung ist ein Bereich gewidmet. Das Mittagessen wollen wir im Schloss-Restaurant „Zum weißen Pfau“ einnehmen. Abends gibt es in der Staatsoper Donizettis „L’elisir D’Amore“ mit Vittorio Grigolo in der Rolle des Nemorino.

Freitag, 17. November 2017
Am Vormittag wollen wir in der Wagenburg im Schloss Schönbrunn einen völlig neuen Blick auf die Herrscherin werfen; nicht Politik und Kriege stehen im Zentrum der Schau, sondern Maria Theresias Lebensfreude, ihre Feste und ihre Selbstdarstellung im Spannungsfeld zwischen weiblicher Identität und „männlicher“ Herrschermacht. Während sich andere Herrscherinnen der Zeit als „Ersatzmänner“ präsentierten, betonte Maria Theresia stets ihre Weiblichkeit und gewann gerade dadurch die Herzen ihrer Untertanen. Das Volk bewunderte die schöne junge Frau, die nicht nur unermüdlich arbeitete und Jahr für Jahr ein Kind zur Welt brachte, sondern auch gerne und ausgelassen tanzte, feierte Lustfahrten oder lange Ausritte unternahm. In der Ausstellung lassen Gemälde, Prunkfahrzeuge, kostbare Gewänder und Reitgeschirre in Kombination mit neuen Medien den Glanz ihrer Epoche wieder auferstehen. Maria Theresia litt in zunehmendem Alter immer mehr unter der sommerlichen Hitze; daher ließ sie sich noch in ihrem letzten Lebensjahrzehnt eigene Sommerzimmer im Erdgeschoß des Schlosses Schönbrunn einrichten. Dabei erhielten die an der gartenseitigen Front gelegenen Räume in den Jahren 1769 bis 1778 eine neue Ausstattung, für die sie den böhmischen Maler Johann Wenzel Bergl beauftragte. Diese sogenannten „Berglzimmer“ können im Rahmen der Jubiläumsausstellung besucht werden. Das Mittagessen wird im „Hietzinger Bräu“, dem ersten Restaurant der Familie Plachutta eingenommen. Abends Möglichkeit zum Besuch der selten gespielten Oper „Adriana Lecouvreur“ von Francesco Cilea in der Staatsoper mit Anna Netrebko in der Titelrolle.

Samstag, 18. November 2017
Am heutigen Vormittag besuchen wir das Kunsthistorische Museum, welches zu den größten und bedeutendsten Museen der Welt zählt. In den reichen Sammlungen befinden sich Objekte aus sieben Jahrtausenden, von der Zeit des Alten Ägypten bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. 1891 fand die feierliche Eröffnung des neu erbauten Museums an der Wiener Ringstraße statt. Damit waren erstmals die kaiserlichen Sammlungen unter einem Dach vereint. Der prachtvolle Monumentalbau von Gottfried Semper und Carl von Hasenauer bildet seit damals den würdigen Rahmen für die von den Habsburgern über Jahrhunderte zusammengetragenen Kunstschätze. Unser Hauptaugenmerk wollen wir dabei auf die Werke der Gemäldegalerie und die großartigen Objekte der erst 2013 wiedereröffneten „Kunstkammer“ lenken. Im Anschluss daran gibt es ein gemeinsames Abschieds-Mittagessen mit Köstlichkeiten der Wiener Küche in der „Roten Bar“ des Hotel Sacher.

Zu gegebener Zeit erfolgt der Transfer zum Flughafen für den Rückflug nach Deutschland.

 

Programmänderungen bleiben aus organisatorischen Gründen vorbehalten.

 

Eingeschlossene Leistungen

  • Unterbringung in Doppelzimmern in der Kategorie Executive mit Bad oder Dusche/WC
    im 5-Sterne-Deluxe Hotel Bristol;
    Einzelzimmer stehen gegen Aufpreis zur Verfügung
  • Verpflegung: 4 Mahlzeiten in ausgezeichneten Restaurants
  • Erforderliche Fahrkarten für öffentliche Verkehrsmittel oder Taxigebühren
  • Alle anfallenden Eintrittsgelder
  • Alle Besichtigungen gemäß Programmverlauf unter Führung und Betreuung während der gesamten Reise durch Herrn Dr. Wilhelm Krammer
  • Reiseliteratur
  • Reisepreissicherung gemäß § 651 k BGB

Nicht eingeschlossen

  • Anreise nach Wien und zurück
  • Transfer vom Flughafen zum Hotel und zurück bei Anreise in Eigenregie
  • Karten für Opern- oder Konzertbesuch
  • Kosten für Getränke und persönliche Ausgaben
  • Trink- und Bedienungsgelder

 

Reisetermin: 14.11. – 18.11.2017
Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen
bei eigener Anreise
Reisepreis pro Person::
€ 1.690
Einzelzimmerzuschlag pro Person: € 480

 

Hinweise:
– Flüge buchen wir Ihnen selbstverständlich auf Anfrage gerne hinzu!
– Bitte teilen Sie uns bei Buchung Ihre Kartenwünsche mit!

 

 

Ihre Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um Ihre Reiseplanung:
Frau Renate Kunz
Telefon-Direktwahl: 06431-9561-15
E-Mail: rkunz@courtial-reisen.de