Iran

vom 8. – 20. Mai 2015

Freitag, 8. Mai 2015Iran
Nachmittags Abflug von nahezu allen deutschen Flughäfen mit einem Linienflug der Turkish-Airlines über Istanbul nach Teheran, wo wir um gegen Mitternacht Ortszeit landen. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten erfolgt der Transfer in das 2009 eröffnete neue *****Hotel Espinas (www.espinashotels.com) zur Übernachtung.

Samstag, 9. Mai 2015
Der erste Aufenthaltstag ist dem Besuch verschiedener Museen der Landeshauptstadt Teheran vorbehalten, wo wir eine Einführung in die Geschichte dieses alten Kulturlandes erleben. Sowohl die Frühgeschichte, die Höhepunkte unter Achämeniden, Parthern und Sassaniden als auch die islamische Vergangenheit des Landes, sind durch großartige Funde dokumentiert. Außerdem besuchen wir das kleine hochinteressante Glasmuseum, welches vom Wiener Architekten Hollein eingerichtet wurde.Iran2

Sonntag. 10. Mai 2015
Am Vormittag besuchen wir den Golestan Palast, der im 19. Jahrhundert als Residenz der Qajaren-Dynastie in einem orientalisch-europäischem Mischstil errichtet wurde und heute als Museum zugänglich ist. Vorgesehen ist auch ein Besuch des Reza Abbasi Museums, das auf Wunsch Farah Dibas angelegt wurde und in welchem bedeutende Exponate zur Geschichte Persiens ausgestellt sind. n die beiden Schahs der Familie Pahlevi in Teheran gelebt haben.  Außerdem besichtigen wir die Sammlung der ehemaligen Kronjuwelen, welche wie der sogenannte Pfauenthron, in den Caveaus der Nationalbank aufbewahrt werden.Iran3

Am späten Nachmittag fliegen wir nach Shiraz, wo wir für die nächsten 3 Nächte im *****Hotel Bozorg untergebracht sein werden.

 

Montag, 11. Mai 2015
Ein Tagesausflug bringt uns zunächst nach Firouzabad, der einstigen sassanidischen Hauptstadt Gur, die einen kreisförmigen Grundriß hatte, und wo Kuppelkonstruk-tionen erhalten sind, die als „Palasttempel“ identifiziert werden. Auf dem Weg dorthin befinden sich antike Brücken sowie riesige Felsreliefs, in welchen Siege von sassanidischen Herrschern gewürdigt werden sowie die großartige Konstruktion der Festung von Qalat Dokhtar.

Iran4Die Weiterfahrt durch großartige Landschaft bringt uns zu den Ruinen der Residenz von Bishapur, in welcher der römische Kaiser Valerian inhaftiert war, und in deren Umgebung auf vielen bedeutenden Felsreliefs auf die Zusammenstöße zwischen Römern und Persern Bezug genommen wird. Durch die Persische Pforte geht es durchs Gebirge zurück nach Shiraz.

Dienstag, 12. Mai 2015
Der Vormittag ist Besichtigungen in Shiraz vorbehalten, bei welcher wir verschiedenen Moscheen, Koranschulen, Privathäusern und den Bazaaren einen Besuch abstatten.
Der Nachmittag ist einem Ausflug vorbehalten, der uns zu den wohl überwältigendsten Zeugnissen des persischen Großkönigreiches bringt, der einstigen Residenz der Achämeniden, Persepolis.
Wenn auch im Auftrag Alexander des Großen in Schutt und Asche gelegt, so gehören die Iran6erhaltenen Reliefs der Opferzüge wohl zum Schönsten, was uns die Bildhauer jener Epoche hinterlassen haben. Der große Palast diente vor allem den Feiern des altpersischen Neujahrsfestes, welches auch heute noch am 21. April begangen wird.

Mittwoch, 13. Mai 015
Der erste Besichtigungspunkt des heutigen Tages liegt ganz nah an Persepolis; es handelt sich um die Felsgräber von Naqsh-e Rostam. Hier wurden die großen Perserkönige beigesetzt und hier haben auch die Sassaniden riesige Felsreliefs erhalten, in welchen die Zusammenstöße mit den Römern dargestellt werden und wo sich auch ein bedeutendes Beispiel eines zoroastrischen Feuertempels erhalten hat. Weiter führt uns der Weg nach Pasargade, wo sich in unmittelbarer Nähe der einstigen Sommerhauptstadt das Grab Kyros des Großen befindet.

Iran5Durch atemberaubende Landschaft des persischen Hochlandes erreichen wir Yazd, das letzte große Zentrum der Zoroastrianer im Iran.

2 Übernachtungen im romantischen ****Hotel Laleh in der Altstadt.

Donnerstag, 14. Mai 2015
Die Anhänger letztgenannter Religion, welcher heute weltweit nur noch ungefähr 300.000 Menschen angehören, pflegten ihre Verstorbenen den Geiern auszusetzen. Zu diesem Zweck wurden die sogenannten Türme des Schweigens errichtet, von welchen in der Umgebung dieser Stadt, wo wir auch noch einen Feuertempel für Ahura Mazda in Funktion vorfinden, eine ganze Serie vorhanden sind. Zoroastrianer hatten sich in Verfolgungszeiten vor Jahrhunderten hierher ins Bergland zurückgezogen, leben aber heute friedlich mit der muslimischen Bevölkerung zusammen. Interessant sind in diesen heißen Wüstenzonen die Windfänge und Iran7Wasserleitungs-systeme. Selbstverständlich steht auch ein Besuch der Freitagsmoschee und der alten Bazaare in Yazd auf dem Programm.

Freitag, 15. Mai 2015
Am Morgen bringt uns die Fahrt durch kahle Wüstenlandschaften über Nain, wo sich sehr interessante mittelalterliche Bauten erhalten haben, nach Esfahan, der wohl schönsten Stadt des Iranden. Hier werden wir für die nächsten Nächte im romantischen *****Hotel Abassi www.abbasihotel.com, einer ehemaligen Karawanserei übernachten.
Nirgendwo im ganzen Land hat sich der Charme des Orientns in der Weise erhalten, wie hier in Esfahan, wo unter dem letzten großen Herrschergeschlecht der Safaviden von Mitgliedern verschiedener Religionen, die mit allen möglichen Privilegien ausgestattet waren, Großartiges geleistet wurde.
Wir werden das armenische Viertel mit seinen Kirchen kennenlernen, die Iran9wunderschönen historischen Brücken, die über den Wüstenfluss, der die Lebensader dieser Stadt darstellt, führen, sowie die Überreste herrlicher Paläste mit wunderschönen Malereien, die innerhalb von riesigen Grünanlagen an Kühle spendenden Wasserbecken gelegen sind, in welchen sich ihre Formen wiederspiegeln.

Samstag, 16. Mai 2015
Für den letzten Tag unseres Aufenthaltes in Esfahan haben wir uns die bedeutendsten Bauten dieser Stadt vorbehalten. Dies sind die Freitagsmoschee, deren älteste Bauteile aus dem 11. Jh. stammen. Von dort aus wandern wir durch die gedeckten Bazaare, in welchen auch auch heute noch die einzelnen Berufssparten in ihnen vorbehaltenen Teilen ihrem Handwerk nachgehen zum Platz des Schahs, auf welchem sich die schönsten Sakralbauten der Safavidendynastie befinden, die Moschee des Schah und die des Scheich Lotfollah. Beide stellen einen Rausch von Farben durch ihre phantastische Majolikenverzierungen dar.

Sonntag, 17. Mai 2015
Die Anhänger letztgenannter Religion, welcher heute weltweit nur noch ungefähr 300.000 Menschen angehören, pflegten ihre Verstorbenen den Geiern auszusetzen. Zu diesem Zweck wurden die sogenannten Türme des Schweigens errichtet, von welchen in der Umgebung dieser Stadt, wo wir auch noch einen Feuertempel für Ahura Mazda in Funktion vorfinden, eine ganze Serie vorhanden sind. Zoroastrianer hatten sich in Verfolgungszeiten vor Jahrhunderten hierher ins Bergland zurückgezogen, leben aber heute friedlich mit der muslimischen Bevölkerung zusammen. Interessant sind in diesen heißen Wüstenzonen die Windfänge und Wasserleitungssysteme. Selbstverständlich steht auch ein Besuch der Freitagsmoschee und der alten Bazaare in Yazd auf dem Programm.

Montag, 18. Mai 2015
Am Morgen bringt uns die Fahrt durch kahle Wüstenlandschaften über Nain, wo sich sehr interessante mittelalterliche Bauten erhalten haben, nach Esfahan, der wohl schönsten Stadt des Iran. Hier werden wir für die nächsten Nächte im romantischen *****Hotel Abassi (www.abbasihotel.com), einer ehemaligen Karawanserei übernachten. Nirgendwo im ganzen Land hat sich der Charme des Orients in der Weise erhalten, wie hier in Esfahan, wo unter dem letzten großen Herrschergeschlecht der Safaviden von Mitgliedern verschiedener Religionen, die mit allen möglichen Privilegien ausgestattet waren, Großartiges geleistet wurde. Wir werden das armenische Viertel mit seinen Kirchen kennenlernen, die wunderschönen historischen Brücken, die über den Wüstenfluss, der die Lebensader dieser Stadt darstellt, führen, sowie die Überreste herrlicher Paläste mit wunderschönen Malereien, die innerhalb von riesigen Grünanlagen an Kühle spendenden Wasserbecken gelegen sind, in welchen sich ihre Formen wiederspiegeln

Dienstag, 19. Mai 2015
Für den letzten Tag unseres Aufenthaltes in Esfahan haben wir uns die bedeutendsten Bauten dieser Stadt vorbehalten. Dies sind die Freitagsmoschee, deren älteste Bauteile aus dem 11. Jh. stammen. Von dort aus wandern wir durch die gedeckten Bazaare, in welchen auch heute noch die einzelnen Berufssparten in ihnen vorbehaltenen Teilen ihrem Handwerk nachgehen zum Platz des Schahs, auf welchem sich die schönsten Sakralbauten der Safavidendynastie befinden, die Moschee des Schah und die des Scheich Lotfollah. Beide stellen einen Rausch von Farben durch ihre phantastische Majolikenverzierungen dar.

Mittwoch, 20. Mai 2015
Am frühen Morgen, kurz nach Mitternacht, Transfer zum Flughafen von Esfahan und Rückflug mit einem Linienflug der Turkish-Airlines über Istanbul zu den gewählten Heimatflughäfen in Deutschland.