Kultur in und um Wien 2019 – „Andrea Chénier“ in der Staatsoper mit Anna Netrebko

Nicht nur die großen historischen Stätten der Donaustadt sind von großem Interesse – auch unmittelbar vor den Toren der Stadt sind unbeschreiblich schöne Baudenkmäler erhalten geblieben, wie zum Beispiel der fantastische „Verduner Altar“ in Klosterneuburg und die ehemalige Kaiserresidenz oder das Zisterzienserstift in Heiligenkreuz. Und selbstverständlich lockt die Oper immer, diesmal mit „Andrea Chénier“ mit Anna Netrebko und der Neuinszenierung der Oper „Die Frau ohne Schatten“ von Richard Strauss mit großartigen Sängern und unter der Leitung von Christian Thielemann.

Reiseverlauf

1. Tag, Mittwoch, 22. Mai 2019
Nach Ihrer Ankunft in Wien Transfer ins Hotel Bristol, eines der traditionsreichen Häuser der Stadt, mitten im Zentrum gegenüber der Oper gelegen. Am Nachmittag genießen Sie das Privileg, eine Privatführung durch das Palais Liechtenstein in Wien zu erleben. In diesem Jahr sind es 300 Jahre, dass Kaiser Karl VI. das Haus Liechtenstein zum Reichsfürstentum erklärt hat und aus desem Grunde, findet in der Albertina eine Ausstellung über die fürstlichen Sammlungen statt.

1687 erwarb Fürst Johann Adam Andreas von Liechtenstein einen Garten mit benachbarten Wiesen in der Rossau und ließ hier ein Palais errichten, dessen Bau 1689 begann und dessen Kosten sich auf 50.000 Gulden beliefen. Gebaut wurde eine Mischung aus Stadt- und Landhaus im römischen stil, ein „Palazzo in villa“. Die Gliederung des Baus kam dem konservativen Geschmack des Fürsten entgegen. Das Deckengemälde im Großen Herkulessaal stammt von Andrea Pozzo. Das Bauwerk beherbergt heute einen Teil der fürstlichen Kunstsammlung, zu welcher Werke alter Meister gehören, darunter eine bedeutende Serie von Arbeiten des Peter Paul Rubens.

Das Abendessen findet in einem typischen Wiener Beisl, dem Gasthaus „Zu den 3 Hacken“ statt.

 

2. Tag, Donnerstag, 23. Mai 2019
Am heutigen Vormittag wollen wir einen Ausflug in den Wienerwald unternehmen, um das bedeutende Zisterzienserstift Heiligenkreuz zu besuchen. Auf Bitten seines Sohnes Otto entschloss sich Markgraf Leopold III. um 1133 zur Stiftung eines Zisterzienserklosters im südlichen Wienerwald, das von Anfang an, und nicht erst seit dem Erhalt der großen Kreuzreliquie im Jahr 1187, „Sancta Crux – Heiligenkreuz“ genannt wurde. Im 12. und 13. Jahrhundert erlebte das Stift eine erste Blütezeit: So wuchs in dieser Zeit der klösterliche Besitzstand rasch an, wobei sich neben der babenbergischen Herrscherfamilie und den ungarischen Königen, auch zahlreiche Adelige und Bürger als Gönner hervortaten. Der damalige Aufschwung spiegelt sich aber auch in der bis zum heutigen Tag erhaltenen, eindrucksvollen mittelalterlichen Klosteranlage wider, die aus dem 12. und 13. Jahrhundert datiert.

Sehr zu leiden hatte das Kloster unter den Türkenkriegen von 1529 und 1532. Und auch die aufkommende Reformation stellt den Konvent vor so manches Problem. Im 17. und 18. Jahrhundert gelangte Heiligenkreuz zu neuer Blüte. Eine Reihe bedeutender Künstler arbeitete in dieser Zeit für das Stift, unter ihnen Michael Rottmayr, Martino Altomonte, Giovanni Giuliani und Raffael Donner. Durch die kirchlichen Reformpläne Josephs II. geriet auch Heiligenkreuz in arge Bedrängnis. Das 20. Jahrhundert brachte auch über das Stift Heiligenkreuz eine Reihe von Problemen. Um die Mittagszeit nehmen wir am Chorgebet der Mönche teil und im Anschluss daran essen wir im Klostergasthof des Stiftes zu Mittag.

Abends Möglichkeit zum Besuch einer Ballettaufführung von „Le Corsaire“ nach der Musik von Adolphe Adam in der Staatsoper.

 

3. Tag, Freitag, 24. Mai 2019
Am heutigen Vormittag wollen wir einem wenig besuchten Museum Wiens einen Besuch abstatten, dem Heeresgeschichtlichem Museum. Militär- und Kriegsgeschichte, Technik und Naturwissenschaft, Kunst und Architektur verschmelzen im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien zu einem einzigartigen Ganzen. Zwischen 1850 und 1856 wurde das Bauwerk als Kernstück des Arsenals nach Plänen von Ludwig Foerster und Theophil Hansen errichtet, die damit den Stil der Wiener Ringstraße vorwegnahmen. Maurisch-byzantinisch und neugotisch sind die vorherrschenden Stilrichtungen. Heutzutage werden in diesem ältesten Museumsbau der Stadt die Geschichte der Habsburgermonarchie vom Ende des 16. Jahrhunderts bis 1918 und das Schicksal Österreichs nach dem Zerfall der Monarchie bis 1945 gezeigt. Dabei stehen die Rolle des Heeres und die militärische Vergangenheit auf hoher See im Vordergrund.

Vor 400 Jahren, im Jahr 1618, begannen die Auseinandersetzungen zwischen protestantischen und katholischen Mächten, zwischen Kaiser und Reich, oder mit anderen Worten der „30-jährige Krieg“. Geblieben sind die Erinnerungen – Rüstungen, Musketen, Piken und Soldatenbekleidungen decken die militärischen Aspekte dieser Zeit ab. Die großen Schlachtengemälde des Peeter Snayers bieten jedoch neben den militärischen Einzelheiten auch eine Fülle von kulturhistorischen Ein-blicken in diese Epoche.

Das Herzstück des Saals der Türkenkriege bildet eine Vitrine mit osmanischen Waffen, Kopfbedeckungen und Rangabzeichen. An deren Rückseite zeigt ein Monumentalgemälde die Entsatzschlacht von Wien 1683. Ein ganzer Raum ist dem Andenken an Prinz Eugen gewidmet. Bahrtuch und Trauerdekoration, die bei einer der feierlichen Totenmessen verwendet wurden, zeugen heute noch von der Bedeutung, die Zeitgenossen und Nachwelt dem „edlen Ritter“ beigemessen haben. In drei Abschnitten gewinnen die Besucher Einblicke in die Regierungszeiten Kaiser Karls VI., Maria Theresias und Josefs II. 1757 stiftete Maria Theresia die begehrteste militärische Auszeichnung, den Militär-Maria-Theresien-Orden.

Das Mittagessen nehmen  wir im Restaurant “Do & Co” am Stephansplatz ein.

Am Abend besteht die Möglichkeit zum Besuch einer Aufführung der Oper „Andrea Chénier“ von Umberto Giordano mit Anna Netrebko in der Staatsoper.

 

4. Samstag, 25. Mai 2019
Der heutige Vormittag ist dem Besuch des Stiftes Klosterneuburg vorbehalten. Die Legende berichtet, dass Markgraf Leopold III. es an jener Stelle gründete, an der er den, bei der Hochzeitsfeier durch einen Windstoß weggetragenen, Schleier seiner Frau Agnes wiederfand. Er errichtete Anfang des 12. Jahrhunderts seine Residenz unweit der heutigen Stiftskirche in Klosterneuburg. Zu dieser ließ er den Grundstein am 12. Juni 1114 legen. 1133 holte Leopold den Orden der Augustiner Chorherren nach Klosterneuburg. Seitdem wirken die Chorherren hier und in den ihnen anvertrauten Pfarren nach der Regel des heiligen Augustinus. In einer bewegten Geschichte über neun Jahrhunderte, entwickelte sich das Stift Klosterneuburg zu einem religiösen, seelsorglichen, wissenschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum, das weit über die Klostermauern in die ganze Welt zu strahlen vermag. Der Orden geht zurück auf den heiligen Augustinus, der als Bischof von Hippo Regius im 5. Jahrhundert mit den Priestern seiner Bischofsstadt ein gemeinsames Leben geführt hat, um den seelsorglichen Dienst mit einem klösterlichen Leben zu verbinden.

Das Stift ist Träger kulturellen Erbes und damit zahlreichen Aufgaben verpflichtet. Dieser Kulturauftrag umfasst zum einen die museale Konservierung der einzigartigen Kunstschätze und zum anderen die Erhaltung der baulichen Substanzen. Schon im späten 18. Jahrhundert gründet das Stift die „Stiftliche Kunst- und Raritätenkammer“ zur systematischen Aufbewahrung der kunst- und kunsthandwerklichen Objekte, die sich durch die Jahrhunderte angesammelt hatten.

Das Mittagessen wird im „Hietzinger Bräu“, dem ersten Restaurant der Familie Plachutta, eingenommen.

Abends findet in der Staatsoper die Premiere der Oper „Die Frau ohne Schatten“ von Richard Strauss unter der Leitung von Christian Thielemann statt.

 

5. Tag, Sonntag, 26. Mai 2019Wien5
Am heutigen Vormittag besuchen wir das Kunsthistorische Museum, welches zu den größten und bedeutendsten Museen der Welt zählt. In den reichen Sammlungen befinden sich Objekte aus sieben Jahrtausenden, von der Zeit des Alten Ägypten bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. 1891 fand die feierliche Eröffnung des neu erbauten Museums an der Wiener Ringstraße statt. Damit waren erstmals die kaiserlichen Sammlungen unter einem Dach vereint. Der prachtvolle Monumentalbau von Gottfried Semper und Carl von Hasenauer bildet seit damals den würdigen Rahmen für die von den Habsburgern über Jahrhunderte zusammengetragenen Kunstschätze. Unser Hauptaugenmerk wollen wir dabei auf die Werke der Gemäldegalerie und die großartigen Objekte der wiedereröffneten „Kunstkammer“ lenken.

Im Anschluss daran gibt es ein gemeinsames Abschieds-Mittagessen mit Köstlichkeiten der Wiener Küche in der „Roten Bar“ des Hotel Sacher.

Zu gegebener Zeit erfolgt der Transfer zum Flughafen für den Rückflug nach Deutschland.

 

Programmänderungen bleiben aus organisatorischen Gründen vorbehalten.

 

Eingeschlossene Leistungen

  • Unterbringung in Doppelzimmern mit Bad oder Dusche/WC im 5-Sterne-Deluxe Hotel Bristol;
    Einzelzimmer stehen gegen Aufpreis zur Verfügung
  • Verpflegung: Halbpension während des gesamten Aufenthaltes
  • Alle anfallenden Eintrittsgelder
  • Alle Besichtigungen gemäß Programmverlauf unter Führung und Betreuung während der gesamten Reise durch Herrn Dr. Wilhelm Krammer
  • Reiseliteratur
  • Reisepreissicherung gemäß § 651 k BGB

Nicht eingeschlossen

  • Anreise nach Wien und zurück
  • Kosten für Getränke und persönliche Ausgaben
  • Trink- und Bedienungsgelder
  • Ballett- und Opernkarten

 

Reisetermin: 22.05. – 26.05.2019
Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen
Reisepreis pro Person:: € 1.850
Einzelzimmerzuschlag pro Person: € 580

 

Hinweise:
– Flüge buchen wir Ihnen selbstverständlich auf Anfrage gerne hinzu!
– Bitte teilen Sie uns bei Buchung mit, welche der im o. g. Reiseverlauf genannten Aufführungen Sie besuchen möchten und in welcher Kategorie Sie Karten wünschen!

 

 

Ihre Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um Ihre Reiseplanung:
Frau Renate Kunz
Telefon-Direktwahl: 06431-9561-15
E-Mail: rkunz@courtial-reisen.de