Kultur in und um Wien 2021 – „Macbeth“ in der Staatsoper mit Anna Netrebko


Nicht nur die großen historischen Stätten der Donaustadt sind von großem Interesse – auch unmittelbar vor den Toren der Stadt sind unbeschreiblich schöne Baudenkmäler erhalten geblieben, wie zum Beispiel der fantastische „Verduner Altar“ in Klosterneuburg und die ehemalige Kaiserresidenz oder das Zisterzienserstift in Heiligenkreuz. Und selbstverständlich lockt die Oper immer, diesmal mit „Lohengrin“ von Richard Wagner, dem „Rosenkavalier“ und „Elektra“ von Richard Strauss sowie „Macbeth“ von Giuseppe Verdi mit Anna Netrebko in der Hauptrolle.

 

Reiseverlauf

1. Tag, Samstag, 19. Juni 2021
Nach Ihrer Ankunft in Wien Transfer ins Hotel Bristol, eines der traditionsreichen Häuser der Stadt, mitten im Zentrum gegenüber der Oper gelegen.

Auf einem kleinen Altstadtspaziergang lernen wir versteckte Winkel Wiens kennen.

Das Abendessen findet in einem typischen Wiener Beisl, dem Gasthaus „Zu den 3 Hacken“ statt.

Auf Wunsch kann in der Staatsoper eine Aufführung von Richard Wagners „Lohengrin“ besucht werden.

 

2. Tag, Sonntag, 20. Juni 2021
Am heutigen Vormittag wollen wir einem wenig besuchten Museum Wiens einen Besuch abstatten, dem Heeresgeschichtlichem Museum. Militär- und Kriegsgeschichte, Technik und Naturwissenschaft, Kunst und Architektur verschmelzen im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien zu einem einzigartigen Ganzen.

Zwischen 1850 und 1856 wurde das Bauwerk als Kernstück des Arsenals nach Plänen von Ludwig Foerster und Theophil Hansen errichtet, die damit den Stil der Wiener Ringstraße vorwegnahmen. Maurisch-byzantinisch und neugotisch sind die vorherrschenden Stilrichtungen. Heutzutage werden in diesem ältesten Museumsbau der Stadt die Geschichte der Habsburgermonarchie vom Ende des 16. Jahrhunderts bis 1918 und das Schicksal Österreichs nach dem Zerfall der Monarchie bis 1945 gezeigt. Dabei stehen die Rolle des Heeres und die militärische Vergangenheit auf hoher See im Vordergrund.

Vor 400 Jahren, im Jahr 1618, begannen die Auseinandersetzungen zwischen protestantischen und katholischen Mächten, zwischen Kaiser und Reich, oder mit anderen Worten der „30-jährige Krieg“. Geblieben sind die Erinnerungen – Rüstungen, Musketen, Piken und Soldatenbekleidungen decken die militärischen Aspekte dieser Zeit ab. Die großen Schlachtengemälde des Peeter Snayers bieten jedoch neben den militärischen Einzelheiten auch eine Fülle von kulturhistorischen Einblicken in diese Epoche.

Das Herzstück des Saals der Türkenkriege bildet eine Vitrine mit osmanischen Waffen, Kopfbedeckungen und Rangabzeichen. An deren Rückseite zeigt ein Monumentalgemälde die Entsatzschlacht von Wien 1683. Ein ganzer Raum ist dem Andenken an Prinz Eugen gewidmet. Bahrtuch und Trauerdekoration, die bei einer der feierlichen Totenmessen verwendet wurden, zeugen heute noch von der Bedeutung, die Zeitgenossen und Nachwelt dem „edlen Ritter“ beigemessen haben. In drei Abschnitten gewinnen die Besucher Einblicke in die Regierungszeiten Kaiser Karls VI., Maria Theresias und Josefs II. 1757 stiftete Maria Theresia die begehrteste militärische Auszeichnung, den Militär-Maria-Theresien-Orden.

Von dort aus spazieren wir durch die Gärten der Sommerresidenz von Prinz Eugen von Savoyen, dem Schloss Belvedere ins Stadtzentrum zurück, wo wir im Gasthaus Hutz zu Mittag essen.

Der Nachmittag steht zur freien Verfügung für private Unternehmungen.

Abends Möglichkeit zum Besuch einer Aufführung des „Rosenkavalier“ von Richard Strauss in der Staatsoper.

 

3. Tag, Montag, 21. Juni 2021
Heute wollen wir einen Ausflug vor die Tore Wiens unternehmen, wo wir unmittelbar vor der slowakischen Grenze am Marchfeld ein Schloss besuchen wollen, welches erst vor wenigen Jahren für den Besuch geöffnet wurde. Es handelt sich um das Schloss Hof. So wie Sie es auf dem ersten Bild sehen, hat es Bernardo Bellotto vor 250 Jahren gemalt und auf dem zweiten Bild sehen Sie wie es in neuem Glanz erstrahlt! Über mehr als 50 ha erstreckt sich sein Areal. Das prächtige Ensemble aus hochherrschaftlichem Wohngebäude, kunstvollem Terrassengarten und idyllischem Gutshof wurde in den späten 1720er-Jahren als repräsentativer Land- und Jagdsitz für Prinz Eugen von Savoyen angelegt. Architekt Johann Lucas von Hildebrandt konnte dabei ungehemmt aus dem Vollen schöpfen – schließlich war sein Auftraggeber nicht nur einer der erfolgreichsten Feldherren, sondern auch einer der wohlhabendsten Männer seiner Zeit. Hunderte Arbeiter, Tagelöhner, Handwerker und Gärtner wurden engagiert, um in jahrelangem Dauereinsatz Hildebrandts Pläne zu verwirklichen.

Als die Arbeiten um 1730 im Großen und Ganzen abgeschlossen waren, hatte eines der eindrucksvollsten Gesamtkunstwerke des europäischen Barock konkrete Gestalt angenommen. Die einzigartige Schönheit von Schloss Hof verfehlte ihre Wirkung auch auf Maria Theresia nicht. 1755 erwarb die Monarchin das Anwesen von den Erben Eugens und machte es ihrem Gemahl zum Geschenk. Der neue Besitzer wusste die noble Gabe auch angemessen zu würdigen. Bis zu seinem Tod 1765 verbrachte Kaiser Franz Stephan jedes Jahr zwischen Frühling und Spätherbst viele Wochen auf Schloss Hof, um auf einsamen Pirschgängen oder im engen Familienkreis mit Maria Theresia und der großen Kinderschar „die Seele von der Last des Herrschens zu erleichtern“, wie es auf einer Inschrift an der Gartenseite der Schlossfassade heißt.

Außerdem wollen wir in unmittelbarer Nähe im Geburtsort Joseph Haydns das Schloss Rohrau besuchen, welches um 1524 von den Grafen von Harrach erbaut wurde und am Ende des 18. Jahrhunderts sein spätbarockes Aussehen erhielt. Mitten in einem Landschaftsgarten liegt es am Rande der Leitha-Auen. Seit 1970 beherbergt das Schloss die größte private Sammlung spanischer und neapolitanischer Maler des 17. und 18. Jahrhunderts, sowie pracht-volles Mobiliar und reiches Kunstgewerbe.

Das Mittagessen nehmen wir vor der Rückfahrt nach Wien in der Gaststätte des Schlosses Rohrau ein

Am Abend Möglichkeit zum  Besuch einer Aufführung von Giuseppe Verdis Oper „Macbeth“ mit Anna Netrebko.

 

4. Dienstag, 22. Juni 2021
Der heutige Vormittag ist dem Besuch des Stiftes Klosterneuburg vorbehalten. Die Legende berichtet, dass Markgraf Leopold III. es an jener Stelle gründete, an der er den, bei der Hochzeitsfeier durch einen Windstoß weggetragenen, Schleier seiner Frau Agnes wiederfand. Er errichtete Anfang des 12. Jahrhunderts seine Residenz unweit der heutigen Stiftskirche in Klosterneuburg. Zu dieser ließ er den Grundstein am 12. Juni 1114 legen. 1133 holte Leopold den Orden der Augustiner Chorherren nach Klosterneuburg. Seitdem wirken die Chorherren hier und in den ihnen anvertrauten Pfarren nach der Regel des heiligen Augustinus.

In einer bewegten Geschichte über neun Jahrhunderte, entwickelte sich das Stift Klosterneuburg zu einem religiösen, seelsorglichen, wissenschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum, das weit über die Klostermauern in die ganze Welt zu strahlen vermag. Der Orden geht zurück auf den heiligen Augustinus, der als Bischof von Hippo Regius im 5. Jahrhundert mit den Priestern seiner Bischofsstadt ein gemeinsames Leben geführt hat, um den seelsorglichen Dienst mit einem klösterlichen Leben zu verbinden. Das Stift ist Träger kulturellen Erbes und damit zahlreichen Aufgaben verpflichtet. Dieser Kulturauftrag umfasst zum einen die museale Konservierung der einzigartigen Kunstschätze und zum anderen die Erhaltung der baulichen Substanzen. Schon im späten 18. Jahrhundert gründet das Stift die „Stiftliche Kunst- und Raritätenkammer“ zur systematischen Aufbewahrung der kunst- und kunsthandwerklichen Objekte, die sich durch die Jahrhunderte angesammelt hatten.

Am Abend Möglichkeit zum Besuch einer Aufführung der Oper „Elektra“ von Richard Strauss in der Staatsoper.

Im Anschluss daran Abendessen im Restaurant „Settimo Cielo“ an der Stephanskirche.

 

5. Tag, Mittwoch, 23. Juni 2021Wien5
Am heutigen Vormittag besuchen wir das Kunsthistorische Museum, welches zu den größten und bedeutendsten Museen der Welt zählt. In den reichen Sammlungen befinden sich Objekte aus sieben Jahrtausenden, von der Zeit des Alten Ägypten bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. 1891 fand die feierliche Eröffnung des neu erbauten Museums an der Wiener Ringstraße statt. Damit waren erstmals die kaiserlichen Sammlungen unter einem Dach vereint. Der prachtvolle Monumentalbau von Gottfried Semper und Carl von Hasenauer bildet seit damals den würdigen Rahmen für die von den Habsburgern über Jahrhunderte zusammengetragenen Kunstschätze. Unser Hauptaugenmerk wollen wir dabei auf die Werke der Gemäldegalerie und die großartigen Objekte der wiedereröffneten „Kunstkammer“ lenken.

Im Anschluss daran gibt es ein gemeinsames Abschieds-Mittagessen mit Köstlichkeiten der Wiener Küche in der „Roten Bar“ des Hotel Sacher.

Zu gegebener Zeit erfolgt der Transfer zum Flughafen für den Rückflug nach Deutschland.

 

Programmänderungen bleiben aus organisatorischen Gründen vorbehalten.

 

Eingeschlossene Leistungen

  • Unterbringung in Doppelzimmern „Deluxe“ mit Bad oder Dusche/WC im 5*-Hotel Bristol;
    Einzelzimmer stehen gegen Aufpreis zur Verfügung
  • Verpflegung: Halbpension während des gesamten Aufenthaltes
  • Alle anfallenden Eintrittsgelder
  • Alle Besichtigungen gemäß Programmverlauf unter Führung und Betreuung während der gesamten Reise durch Herrn Dr. Wilhelm Krammer
  • Reiseliteratur
  • Reisepreissicherung gemäß § 651 k BGB

Nicht eingeschlossen

  • Anreise nach Wien und zurück
  • Kosten für Getränke und persönliche Ausgaben
  • Trink- und Bedienungsgelder
  • Opernkarten

 

Reisetermin: 19.06. – 23.06.2021
Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen
Reisepreis pro Person:: € 1.950
Einzelzimmerzuschlag pro Person: €    680

 

Hinweise:
– Flüge buchen wir Ihnen selbstverständlich auf Anfrage gerne hinzu!
– Bitte teilen Sie uns bei Buchung mit, welche der im o. g. Reiseverlauf genannten Aufführungen Sie besuchen möchten und in welcher Kategorie Sie Karten wünschen!

 

 

Ihre Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um Ihre Reiseplanung:
Frau Renate Kunz
Telefon-Direktwahl: 06431-9561-15
E-Mail: rkunz@courtial-reisen.de