Kultur in Wien 2020


Nicht nur die großen historischen Stätten und Museen der Donaustadt sind von großem Interesse – auch unmittelbar vor den Toren der Stadt sind unbeschreiblich schöne Baudenkmäler erhalten geblieben, wie zum Beispiel Schloss Hof. Und selbstverständlich lockt die Oper immer – Sie haben die Möglichkeit, Aufführungen von W. A. Mozart und Richard Strauss zu besuchen.

Reiseverlauf

 1. Tag, Sonntag, 24. Mai 2020
Nach Ihrer Ankunft in Wien Transfer ins Hotel Bristol, eines der traditionsreichen Häuser der Stadt, mitten im Zentrum gegenüber der Oper gelegen.

Auf einem kleinen Altstadtspaziergang lernen wir versteckte Winkel Wiens kennen.

Das Abendessen nehmen wir im ausgezeichneten Gasthaus „Huth“ in Hotelnähe ein.

 

2. Tag, Montag, 25. Mai 2020Wien3
Wir beginnen den Tag unter dem Motto „Jugendstil in Wien“ und besuchen das Gebäude der „Sezession“, wo Klimts „Beethovenfries“ ausgestellt ist. Bei einer Wanderung über den Naschmarkt, sehen wir zwei prächtige Bauten, die Otto Wagner geplant hat, von welchem auch die beiden U-Bahn Pavillons am Karlsplatz entworfen wurden.

Anschließend besuchen wir das Leopold-Museum, welches die bedeutendste Sammlung von Zeichnungen und Gemälden von Gustav Klimt und vor allem Egon Schiele besitzt, die von Liebhabern erst nach dem 2. Weltkrieg zusammengetragen und in eine Stiftung eingebracht worden sind. Der moderne Bau imMuseumsquartier ist vor allem auch architektonisch und ausstellungstechnisch von großem Interesse.

Das Mittagessen nehmen wir auf der Dachterrasse von „Do & Co“ am Stephansplatz ein.

Am Abend gibt es die Möglichkeit zum Besuch von W. A. Mozarts „Don Giovanni“ in der Staatsoper mit Carlos Alvarez in der Titelrolle und Erwin Schrott als Leporello.

 

3. Tag, Dienstag, 26. Mai 2020
Am Vormittag wollen wir in der Neuen Hofburg noch zwei Sammlungen kennenlernen, und zwar die Hofjagd- und Rüstkammer. Diese Wiener Sammlung zählt zu den weltbesten ihrer Art. Darüber hinaus ist sie die bestdokumentierte höfische Rüstkammer der abendländischen Welt, da die Objekte durchwegs im Zusammenhang mit hochpolitischen Ereignissen entstanden oder in die Sammlung gekommen sind: anlässlich von Feldzügen, Reichstagen, Huldigungen, Krönungen, Verlobungen, Hochzeiten oder Taufen. Keine andere Herrscherfamilie war mit so vielen Ländern Europas durch Heirat verbunden wie die Habsburger. Die Harnische sind Einzelanfertigungen der berühmtesten Plattner. Für die oft prachtvollen Ätzungen sind nicht selten die Entwürfe so berühmter Künstler wie Dürer oder Holbein verwendet worden.

Im selben Gebäudetrakt befindet sich auch das Ephesos-Museum. Seit dem Jahre 1895 legen österreichische Archäologen die Ruinen von Ephesos frei. Bis 1906 kamen zahlreiche Fundobjekte von hoher Qualität nach Wien, die heute hier in einer Dependance der Antikensammlung ausgestellt sind. Zu den Höhepunkten der Sammlung gehören unter anderem das Partherdenkmal, die Amazone vom Artemisionaltar sowie die Bronzestatue eines Athleten.

Nach Spaziergängen durch die Altstadt wollen wir unser Mittagessen in „Plachuttas Gasthaus zur Oper“ einnehmen.

Abends haben Sie die Möglichkeit zum Besuch einer Aufführung von W. A. Mozarts „Così fan tutte“ in einer Neuinszenierung unter der musikalischen Leitung von Riccardo Muti in der Staatsoper.

 

4. Tag, Dienstag, 27. Mai 2020
Heute wollen wir einen Ausflug vor die Tore Wiens unternehmen, wo wir unmittelbar vor der slowakischen Grenze am Marchfeld ein Schloss besuchen wollen, welches erst vor wenigen Jahren für den Besuch geöffnet wurde. Es handelt sich um das Schloss Hof. So wie Sie es auf dem ersten Bild sehen, hat es Bernardo Bellotto vor 250 Jahren gemalt und auf dem zweiten Bild sehen Sie wie es in neuem Glanz erstrahlt! Über mehr als 50 Hektar erstreckt sich sein Areal. Das prächtige Ensemble aus hochherrschaftlichem Wohngebäude, kunstvollem Terrassengarten und idyllischem Gutshof wurde in den späten 1720er-Jahren als repräsentativer Land- und Jagdsitz für Prinz Eugen von Savoyen angelegt. Architekt Johann Lucas von Hildebrandt konnte dabei ungehemmt aus dem Vollen schöpfen – schließlich war sein Auftraggeber nicht nur einer der erfolgreichsten Feldherren, sondern auch einer der wohlhabendsten Männer seiner Zeit.

Hunderte Arbeiter, Tagelöhner, Handwerker und Gärtner wurden engagiert, um in jahrelangem Dauereinsatz Hildebrandts Pläne zu verwirklichen. Als die Arbeiten um 1730 im Großen und Ganzen abgeschlossen waren, hatte eines der eindrucksvollsten Gesamtkunstwerke des europäischen Barock konkrete Gestalt angenommen. Die einzigartige Schönheit von Schloss Hof verfehlte ihre Wirkung auch auf Maria Theresia nicht. 1755 erwarb die Monarchin das Anwesen von den Erben Eugens und machte es ihrem Gemahl zum Geschenk. Der neue Besitzer wusste die noble Gabe auch angemessen zu würdigen. Bis zu seinem Tod 1765 verbrachte Kaiser Franz Stephan jedes Jahr zwischen Frühling und Spätherbst viele Wochen auf Schloss Hof, um auf einsamen Pirschgängen oder im engen Familienkreis mit Maria Theresia und der großen Kinderschar „die Seele von der Last des Herrschens zu erleichtern“, wie es auf einer Inschrift an der Gartenseite der Schlossfassade heißt.

Das Mittagessen wollen wir im Restaurant “Zum weißen Pfau” einnehmen, welches im Bereich des alten Meierhofes des Schlosses gelegen ist.

Abends gibt es in der Staatsoper „Arabella“ von Richard Strauss mit Anja Harteros in der Titelrolle.

 

5. Tag, Donnerstag, 28. Mai 2020Wien5
Am heutigen Vormittag besuchen wir das Kunsthistorische Museum, welches zu den größten und bedeutendsten Museen der Welt zählt. In den reichen Sammlungen befinden sich Objekte aus sieben Jahrtausenden, von der Zeit des Alten Ägypten bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. Der hohe Rang der Sammlungen und ihre Vielfalt sind zum Großteil das Resultat der Vorlieben und Interessen von Persönlichkeiten aus dem Haus Habsburg, unter ihnen Kaiser Rudolf II. und Erzherzog Leopold Wilhelm. 1891 fand die feierliche Eröffnung des neu erbauten Museums an der Wiener Ringstraße statt. Damit waren erstmals die kaiserlichen Sammlungen unter einem Dach vereint. Der prachtvolle Monumentalbau von Gottfried Semper und Carl von Hasenauer bildet seit damals den würdigen Rahmen für die von den Habsburgern über Jahrhunderte zusammengetragenen Kunstschätze. Unser Hauptaugenmerk wollen wir dabei auf die Werke der Gemäldegalerie und die großartigen Objekte der erst 2013 wiedereröffneten „Kunstkammer“ lenken.

Im Anschluss daran gibt es ein gemeinsames Abschieds-Mittagessen mit Köstlichkeiten der Wiener Küche in der „Roten Bar“ des Hotel Sacher.

Zu gegebener Zeit erfolgt der Transfer zum Flughafen für den Rückflug nach Deutschland.

 

Programmänderungen bleiben aus organisatorischen Gründen vorbehalten.

 

Eingeschlossene Leistungen

  • Unterbringung in Doppelzimmern mit Bad oder Dusche/WC im 5-Sterne-Deluxe
    Hotel Bristol;
    Einzelzimmer stehen gegen Aufpreis zur Verfügung
  • Verpflegung: Halbpension während des gesamten Aufenthalts
  • Alle anfallenden Eintrittsgelder
  • Alle Besichtigungen gemäß Programmverlauf unter Führung und Betreuung während der gesamten Reise durch Herrn Dr. Wilhelm Krammer
  • Reiseliteratur
  • Reisepreissicherung gemäß § 651 k BGB

Nicht eingeschlossen

  • Anreise nach Wien und zurück
  • Kosten für Getränke und persönliche Ausgaben
  • Trink- und Bedienungsgelder
  • Opernkarten

 

 

Reisetermin: 24. – 28.05.2020
Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen
Reisepreis pro Person:: € 1.780
Einzelzimmerzuschlag pro Person: €    450

 

Hinweise:
– Flüge buchen wir Ihnen selbstverständlich auf Anfrage gerne hinzu!
– Bitte teilen Sie uns bei Buchung mit, welche der im o. g. Reiseverlauf genannten Aufführungen Sie besuchen möchten und in welcher Kategorie Sie Karten wünschen!

 

 

Ihre Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um Ihre Reiseplanung:
Frau Renate Kunz
Telefon-Direktwahl: 06431-9561-15
E-Mail: rkunz@courtial-reisen.de